Frühgebete

Die Frühgebete sind in unserer Kirchengemeinde nicht wegzudenken - eine Tradition. Was 1982 mit wenigen Menschen begann und in den Zeiten des atomaren Wettrüstens ein Zeichen sein sollte, ist heute der Start in den Tag für viele Menschen und auch immer noch ein Bitten für Frieden in der Welt. In den sechs Tagen der Friedenswoche zählen wir weit über 1500 Besucherinnen und Besucher.

Entdeckt unsere Frühgebete - am besten live in der Kirche in diesem Jahr vom 12.11. - 17.11.2018 um 6.15 Uhr. Im Anschluss an jedes Frühgebet wird im Gemeindehaus gemeinsam gefrühstückt (Kosten: 1 Euro).

Frühgebete sind etwas Besonderes - sie beginnen um 6.15 Uhr und werden ausschließlich von Jugendlichen gestaltet, die sich dafür wochenlang regelmäßig treffen. Für die musikalische Untermalung sorgt unsere Kirchenkreisband - Band. Die Bänke in der Hälfte der Kirche sind ausgebaut um Platz und Atmosphäre zu schaffen. Unzählige Kerzen erhellen die Kirche und spenden ein wunderbares Licht, das ebenfalls für eine ganz besondere Stimmung sorgt. Es wird viel gesungen, viele kennen die Texte der Lieder auswendig. Gemeinsam

will man gestärkt in den Tag gehen und jeder soll für sich etwas mitnehmen; etwas, an das er glauben kann; etwas, worüber er nachdenken kann; etwas, was Hoffnung macht. Eine Kleinigkeit bekommt der Besucher auf jeden Fall mit auf den Weg - Mitgebsel nennen wir es. Es soll an das Thema des Frühgebets erinnern und vielleicht auch noch in einem halben Jahr zum Nachdenken anregen.

Nach dem Gottesdienst geht es dann in unserer Gemeindehaus zum gemeinsamen Frühstück. Denn mit leerem Magen kann man nicht in die Schule oder zur Arbeit gehen.

 

Frühgebete 2016: "Lebenswert"

Was macht den Wert meines Lebens aus? Was gibt meinem Leben Sinn? Darüber hat sicher jede und jeder schon mal nachgedacht. Was ist mir wichtig und wertvoll? Darf nicht fehlen?

Und: Was ist der Wert des Lebens überhaupt? Wir vom Frühgebeteteam sind uns da einig: Für uns hat das Leben einen unschätzbaren Wert. …- Wie kommt es eigentlich, dass manchen Menschen das Leben sinnlos erscheint oder wertlos – das eigene z.B. – oder auch das anderer Lebewesen. Das von Pflanzen, Tieren oder sogar Menschen. Gehöre ich selber vielleicht sogar manchmal dazu? Oder mache ich dabei mit?

Vor allem ist uns wichtig über lebenswertes Leben nachzudenken. Wie ist das heute – hier bei uns in Burgwedel damit bestellt, - in unserem Land und auch in der ganzen Welt. Wie steht es um die Perspektiven der Menschen hier oder anderswo – und wie mag das wohl in Zukunft aussehen? Diese Gedanken sind der rote Faden durch die Frühgebetewoche 2016, an jedem einzelnen Morgen immer in Verbindung mit einem Bibelvers oder einer Bibelgeschichte. Für uns haben wir dabei viel entdeckt, und diese Entdeckungen wollen wir in der Frühgebetewoche mit vielen teilen. Teilen und weiter geben und hoffen, dass wir dadurch auch Mut und Tatkraft bekommen, die Dinge auch anzupacken, die heute bei uns ganz obenauf liegen.

Frühgebete 2015: unterwegs!

Unter diesem Motto wird an jedem Morgen über einen Abschnitt aus der Geschichte vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten nachgedacht. Und dabei geht es nicht nur um Mose und das Volk Israel und 3000 Jahre alte Erlebnisse, sondern auch darum, was uns diese Geschichte heute noch zu sagen hat und wie sie uns bei der Bewältigung unseres Daseins – rein privat oder auch weltweit - helfen kann. Fast jeder von uns kennt das, was Mose beschäftigt hat: Wir  sehen, dass es Zustände auf der Welt gibt, die ungerecht sind.
Menschen leiden, ihr Leid schreit zum Himmel. Und wir fühlen uns dabei ohnmächtig. Und hilflos. Und machtlos. Wir möchten helfen und verändern: Die Situation, die viele Flüchtlinge aus der Heimat treibt; Unterdrückung oder Abhängigkeiten beenden, wie z.B. Kindersoldaten, Zwangsehen oder bedrückende Arbeitsbedingungen. Und wissen doch nicht wie. Vielleicht sind es ja auch weniger weltbewegende Dinge, die wir vor uns herschieben. Für all diese Situationen hieß es heute: bereit machen und losgehen. Jeder Anfang ist schwer, doch ist der erste Schritt, das Losgehen erst mal geschafft, wird man den restlichen Weg auch bewältigen. Und: Am brennenden Dornbusch haben wir es erfahren: Gott ist bei uns. Er begleitet uns. So ermutigt und gestärkt gehen wir weiter!

Durchzug durch das Schilfmeer (Dienstag)
Wüstenwanderung (Mittwoch)
Tanz um das „Goldene Kalb“ (Donnerstag)
Zehn Gebote (Freitag)
Dahin, wo Milch und Honig fließen (Samstag)

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